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Auras vor der Zerstörung, und Farbaufnahmen bis etwa 2006. Neue Bilder 2011. Sollten sie sich noch an Einzelheiten erinnern die ich bei den Bildkommentaren nicht, oder falsch beschrieben habe, schreiben sie mir bitte, ich werde dies gern berichtigen. Auch ihre Bilder und Texte könnten hier einen schönen Platz finden, melden sie sich einfach bei mir.

Die Texte wurden am 02.02.2014 aktualisiert.

Fragen beantworte ich gern unter a.zahlten@googlemail.com  

Auf dieser Postkarte sehen sie den Auraser Ring, links ist die Breslauerstraße, im Vordergrund  das Rathaus, in dem unter anderem ein Standesamt und das Einwohnermeldebüro untergebracht waren.  Davor steht das Kriegerdenkmal der 1914-18 Gefallenen. Hinter dem Rathaus die kath. Kirche, rechts die ev. Kirche.  Das Haus dazwischen ist das Haus des evangelischen Pastors Halm, in dem 1945 die sowjetische Kommandantur untergebracht war.  Auch dieses verrottet weiter.

 

Auf dieser alten Postkarte sieht man noch die 1945/46 zerstörten Häuser der einstigen Stadt Auras. Nur das Haus Nr. 7 steht noch und ist am verfallen. Selbst nach großen Bränden sind Wüstungen ist Auras immer wieder schnell aufgebaut worden und die Bewohner erfüllten die Stadt mit Leben.     Heute erscheint Auras-Uraz wie eine Siedlung (Schlafsiedlung) aus der die Einwohner morgens ins nahe Breslau zur Arbeit fahren und abends zurückkommen. Gut gepflegt ist die verkehrsreiche Durchgangsstraße zwischen Dyhernfurth und Breslau. Einwohner die auswärts eine Arbeit haben bauen und verschönern nun langsam ihr Häuser. Der frühere Stadtkern verfällt jedoch weiter.

So ist es in vielen Orten im früheren Kreis Wohlau. Der Wohnraum ist preiswerter als in einer Stadt, dort arbeitet man, gibt das Geld gleich für Einkäufe wieder aus und wohnt preiswert auf dem Lande. Die alten Eiinwohner bleiben abhängig von der Hilfe jüngerer die eine Arbeit in der Stadt haben.  Die Jugend die dort keine Arbeit findet hat keinen Anreiz auf dem Land zu leben und wandert ab.

Eine  kurzsichtige Denkweise der Gemeinde- und Stadt Vertretungen die aus ein in Trümmern liegendes Breslau (Wroclaw) eine moderne Weltstadt machten doch dabei vergessen haben ihre Landbevölkerung in gleicher Weise zu fördern. 

2014, in den letzten Jahre ist eine rege Bautätigkeit zu beobachten. Nicht im Stadtkern sondern abseits an Straßen und früheren Feldern. Besonders ältere Häuser und Anwesen sind und werden ausgebaut und gepflegt. Ich freue mich darüber denn mam erkennt, das die jetzt dort lebende Bevölkerung Uraz als ihre neue Heimat angenommen hat. Vielleicht kann man auch bald im Zentrum wieder einkaufen, übernachten und neue Kontakte knüpfen.

Wer einst die Häuser am Ring zerstörte ist nicht mit Sicherheit bekannt. Im Januar 1945 standen alle Häuser noch als ein SS Trupp durch verräterische Fußspuren im Schnee den zurückgebliebenen Ladenbesitzer Urbanski (9) in seinem Haus vorfand und vor die Wahl stellte erschossen zu werden oder die Stadt schnellstens zu verlassen. Beide Kirchen waren zu dieser Zeit schon ausgebrannt. Die Vermutung liegt nahe, dass der SS Trupp Feuer legte um dem Feind verbrannte Erde zu hinterlassen. Zu dieser Zeit rollten russischen Panzer durch Jäckel während eine Vorhut russischer Truppen die Dyhernfurtherstraße schon Tage vorher besetzt hatte. In dieser Nacht war ich im Haus Billert-Geilich, Dyhernfurtherstraße als russische Soldaten sie besetzten während sich der deutsche Beobachtungstrupp kämpfend über die Oder zurückzog. Kampfspuren sind noch heute am Haus von Max Titze sichtbar. In dieser Nacht sah ich wie der große Saalbau vom Alfons Neugebauer, Ecke Fährstraße ausbrannte.  

Heute kann man mit  https://maps.google.pl/maps  durch die Hauptstraßen wandern. (Maximale Vergrößerung wählen und das braune Männchen auf die blau markierte Straße ziehen)

 

 

Die ev.Kirche von Auras gibt es nicht mehr, sicher brauchte man nach dem Krieg die Ziegelsteine als Baumaterial.

 

 Fundstück: Eine alte Zeichnung von Auras a.d. Oder.

 

Postkarte: Schloß in Auras.

 

 

Fundstück: Auras lange vor der Zerstörung. Viele Häuser am Ring und der Breslauerstraße stehen nicht mehr.

 

Eine alte Luftbildaufname(etwa 1936) aus einem Heft von Pfarrer Hoppe. Die Vorlage wurde Vergrößert und bearbeitet um Details besser zu erkennen. Der obere Bildrand ist verzerrt, das Gelände ist dort völlig flach.

 

Hochwasser in Auras vom 13. bis 16. Juli 1903. Auf der Dyhernfurther Straße stehen nur wenige Häuser. Das Sägewerk gab es zu dieser Zeit noch nicht.  

 

 Auras Stadtplan, erhalten von Werner Bunke.

 

Quelle: Rundgang durch Auras a./ Oder i. Schlesien von Erich Stolke. Der Rundgang durch Auras liegt mir als Bilddatei vor und wird als Textdatei bearbeitet. Die Seiten sind vorübergehend als Bilddatei unter Neue Bilder ->Rundgang durch Auras zu finden.

Danke für euere Hilfe, Stand: 23.12.2013

 

Postkarte: Auras im Jahre 1905.

 

Alte Postkarte von Auras. Die kath. Schule und das Elternhaus von Urbanski stehen nicht mehr.

 

Ortsplan Jäckel-Jary von 2006, ein kleiner Ort mitten im Wald gelegen in dem 1945
viele Menschen Schutz suchten. Ein Ort mit tragischen Erinnerungen, auch in meiner Familie.

 

 

Die kath. Schule in der Breslauerstraße steht nicht mehr.

 

Gräber, re. kath. Pfarrer Martin Scholl *29.12.1889 +27.01.1945, links. Ordensschwester Maria. Beide Gräber werden gepflegt, danke.

Mehr lesen Sie in dem Beitrag von Walter Schmidt, über die Lebensgeschichte von Pfarrer Martin Scholl. Zu finden unter der Rubrik "Erinnerungen".

 

Ring, alte Schule rechts, Rathaus links, danach  die kath. Kirche Aufnahme im Jahre 2006.

 

 

Ein Blick durch die vergitterte Kirchentür. Den polnischen Pfarrer habe ich nicht gefunden. Schade, ich hätte viele Frage an ihn. Z.B. warum die katholische Kirche meinem Vater, als er 1946 nach einem Jahr russischer Kriegsgefangenschaft aus dem Gefangenenlager Hunsfeld bei Bresslau zurückkam, die Umbettung meiner Mutter auf unseren Auraser Friedhof verweigert hat. 

 

Ein Teil vom Ring vor 1945, rechts die alte ev. Schule.

 

Ehemaliges Schloss von Auras. In diesem Schoss, das nach der Besetzung offen stand, haben wir Kinder vom tiefen Keller -von dem aus ein Tunnel zum linken Oderufer geführt haben soll- bis zum Dach alles erforscht. Nach Kriegsende transportierten die Russen mit Lastwagen alle Möbel, Bilder und sonstige bewegliche Sachen zur Bahnstation Hennigsdorf wo ein Güterzug stand in den alles verladen wurde. Auch bis Mitte 1946 war das Schloss noch keine ausgebrannte Ruine. Erst unter polnischer Verwaltung wurde es zerstört.

 

Gärtnerweg Von Juni 1946 bis zur Ausweisung am 16. November 1946 wohnte mein Vater mit mir in dem alten Doppelhaus. (Jetzt das Eckhaus mit dem blauen Dach) Etwa im Oktober kamen polnische Flüchtlinge mit Pferd und Wagen die sich in der vorderen Haushälfte -zur Wohlauerstraße hin- einquartierten. Im Haus waren beide Haushälften verbunden, es waren freundliche Menschen die auch vertrieben wurden und ein neues Zuhause suchten. Leider fehlt  noch ein Kontakt zu den jetzigen Bewohnern die ich 2006 besuchte.

 

Brücke vom Schneidergraben an der Wohlauerstraße

 

 

Die Miersbe Mühle, auch Wassermühle genannt. Oben war noch der Einschlag einer russischen Granate sichtbar. Die Mühle wurde nach dem Krieg wieder in Betrieb genommen. Ich habe sie auch innen besichtigt und mit den neuem Besitzern gesprochen die sie weiter betreiben wollen. Inzwischen ist sie renoviert und das Grundstück wird schön gepflegt.

Neues Foto zu finden unter neue Bilder aus dem Jahr 2011.

 

Eckhaus Gärtnerweg-Wohlauerstraße. Die alte Scheune im Hof steht noch. Ich hatte die neuen Bewohner 2006 besucht das Bild von ihnen ist leider nichts geworden.

 

Fährstraße. Aufsicht aus Google Mapp.

 

Fährstraße, Blick in Richtung Wohlauerstraße.

 

Neues Haus am Oderdamm

 

Werftgelände vor 2006,  (6) ist das Haus von Frescha Auguste, Witwe. Sie wurde in ihrem Haus ermordet.

 

Magazin am Oderdamm von 2006

 

Eckhaus von Richard Hahn, Ecke Dyhernfurtherstraße-Weg zum Magazin.

 

Hier stand das Glunde Haus bis Jan.1945, es wurde von Russen abgebrannt.

 

 

Heute Brachland, vor 1945 ertragreiche Felder. Würde gern erfahren wohin die Familie Jerate nach dem Krieg verschlagen wurde, und ob noch Kinder leben.

 

Einfahrt zur ehem. Schiffswerft von Max Wedemann in Auras.

 

Doppelhaus von Billert und Geilich, inzwischen sind beide Häuser schön renoviert worden.

 

Haus der Schiffseigner Mukrasch. Ein mir im Jannuar 1945 zugelaufener Hund rettete mir damals das Leben als er kläffend 2 Mongolen ansprang die vor lauter Angst ihre Arme mit den Schießeisen hochhielten und Flüchteten, also nicht ins Haus kamen, dabei wurde er dann wohl selbst erschossen und nicht mehr gesehen. Es war der erste Spähtrupp der selenruhig auf Ponnys morgens bei leichtem Schneefall aus Richtung Dyhernfurth kam. Die zwei Siegnalschüße unserer Wachposen im Haus konnten sie vermutlich nicht zuordnen und flüchteten danach ohne ihre Ponnys in Richtung Waldrannd bei Walke.

 

 

Haus der Familie Frescha, Auguste Frescha, sie war mit uns bis stwa 10.2.45 in Jäckel. Sie machte sich dann auf den Heimweg und wurde später ermordet unterm Misthaufen gefunden. Über 100 Menschen fander schätzungsweise nach der Besetzung in Auras einen Gewaltsammen Tot.

 

Max Titze und Bruno Schneider

 

Bauernhof Bruno Schneider. Meine Mutter versorgte nach der Flucht der Familie Schneider den Hof bis wir selbst nach der Besetzung durch die Russen und dem Brand des Glunde Hauses, nachts mit unserem großen Schlitten und Oma Frescha mit ihrem Handwägelchen über die verschneiten Felder in Richtung Weite Walke und von dort weiter nach Jäckel flüchteten. 

 

Bösang-Ecke

 

Werkstatt von Richard Müller im Hintergrund die jetzige kath. Kirche. (2006)

 

 

Breslau, Schweidnitzer Keller.  (Bild fehlt noch)

 

 

Breslau, alte Postkarte Liebichsöhe

 

Rathaus mit Telefonhäuschen, Quelle Stolke.

 

 

Eine  Aufname von port@uraz.pl, zugesand von Piotr Slaby am 23.08.2012, Ich danke dir für die schöne Aufnahme. 

 

 

Ehemaliges Rathaus im Jahre 2006

 

Neue Schule in Auras

 

Neues Feuerwehrhaus

 

 

Dyhernfurtherchaussee in Richtung Stadt 2006, jetzt eine vielbefahrene Straße zwischen Dyhernfurth und Breslau.

 

Die Oderfähre in Dyhemfurth inzwischen

soll eine Brücke gebaut worden sein

 


Zum Gedenken an unseren Heimatfreund Werner Bunke.

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